- Startseite
- About the Institute
- Über das Institut
- Veröffentlichungen
- Öffentliche Angebote
- Tall Zira´a (English)
- Tall Zira´a (dt.)
- Weitere Projekte
- - Archäometrie
- - Geophysik
- - Experim. Archäol.
- - Vermessung
- - 3D-Rekonstruktion
- - Cadisma
- - Fotogrammetrie
- - Restaurierung
- Freundeskreis
- Grabungsteilnahme
- Kooperationspartner
- Kontakt
- Anfahrt
- Links
- Impressum
Vermessungstechnik
Die Aufgaben der Vermessung in der Archäologie
Die Ingenieurvermessung und der Bereich der Messbildkartierung bieten durch moderne Geräte, Computer und digitale Technologien neue Einsatzbereiche in der Archäologie an.
Die Aufnahme von Befunden sowie großflächige Surveys mit Kartierung der aufgefundenen Artefakte werden seit langem mit verschiedenen Vermessungsgeräten durchgeführt. In den letzten Jahren hat sich die Erfassung der Messdaten mittels GPS-Systemen als sehr effektiv und zeitsparend erwiesen. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Anforderungen im Bereich der Vermessung unterschieden.

Aus dem Bereich der Restaurierung/Instandhaltung stammt eine andere moderne Methode der Erfassung von Objekten. Ursprünglich entwickelt, um Fassaden zu vermessen bzw. Setzungen an Bauwerken zu erfassen, eröffnen sich Einsatzgebiete im Bereich der Grabungsschnitte oder der Erstellung von Lageplänen. Nahezu lotrecht über den Grabungsbereichen aufgenommene Fotos, die anschließend über Passpunkte entzerrt werden (Beispiel vom Tell Zera´a 2003), eröffnen die Möglichkeit, mit hoher Genauigkeit die notwendigen Lageskizzen der Grabungsschnitte in digitaler Form herzustellen.
Das Grabungshaus von Umm Qais und die hellenistisch-römische Stadtmauer.
Digitale Fotografie hat zudem noch den Vorteil der sofortigen Verifizier- und Bearbeitbarkeit. Im Herbst 2003 wurden unter Verknüpfung beider Methoden photogrammetrische Verfahren zur Lageplanerstellung erprobt. An anschaulichen Beispielen, werden die Bedeutung und das Potential dieser Methoden dargestellt und technische Details erläutert.
(Text: