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Ergebnisse geophysikalischer Arbeit in Sal (Jordanien)
Im Zuge der archäologischen Erforschung des Fundortes Sal wurden ca. 4 ha Ackerfläche prospektiert. Die Messwerte waren nicht homogen. Es zeichneten sich
a) Bereiche mit signifikanten,
b) mit geringen und schließlich
c) ohne signifikante Widerstandsdifferenzen ab.
Die Grabungsflächen wurden so ausgewählt, dass alle Fallbeispiele der geoelektrischen Messungen überprüft werden konnten.

Bei den Nachgrabungen stellte sich heraus, dass an Stellen ohne signifikante Widerstandsdifferenzen die Kulturschicht durch die moderne Ackerbautätigkeit in Sal bereits völlig zerstört war. Allerdings gab es eine bemerlenswerte Ausnahme: In einem schmalen Bereich der sich von Nord nach Süd über Sal ziehenden Senke, in dem das Regenwasser des weiten und langgestreckten Abhangs gesammelt zum Wadi abfließt, wurde der Kalkstein im Laufe der Jahrtausende offenbar so stark "durchwaschen", dass er heute gleiche Widerstandsdaten aufweist wie das umgebende Erdreich. Spezielle Messungen mit der Schlumberger-Methode an der Oberfläche der dort später freigelegten Mauerkronen bestätigten diese Feststellung.
Im folgenden werden geoelektrische Resultate dargestellt, die die Ergebnisse beispielhaft demonstrieren. Ausgewählt wurde das Umfeld der Grabungsquadranten L-M/55-56 (20x20 m) und AK 83-86/AL 83-84 (60x40 m).
Die einzelnen Quadrate der prospektierten Bereiche haben eine Kantenlänge von 20 m x 20 m. Die Pixel innerhalb der Rasterbilder besitzen (abhängig von der Prospektion) eine Kantenlänge von 50 cm x 50 cm bzw. 1 m x 1 m. Bereiche mit höheren gemessenen Widerständen sind heller, Flächen mit geringerer Widerstandsmessung dunkler dargestellt.