Auf den Spuren einer antiken Katastrophe

Durchgerissene Mauern, abgerissene Fußböden, abgestürzte Räume - ein riesiger Hangrutsch hat in der Spätbronzezeit einen Teil der Siedlung auf dem Tall Zira'a zerstört und die Bewohner zu gewaltigen Wiederaufbauleistungen herausgefordert. In der am 15. April 2009 zu Ende gegangenen Frühjahrkampagne fanden wir die Reste der Katastrophe und die sorgfältig neu terrassierte Hangkante unter der schon 2005 freigelegen Kasemattenmauer.

In Areal I und II konnten wir die Grabungsflächen jeweils beträchtlich erweitern. Einen ersten Bericht über die Grabungsergebnisse finden Sie hier.