Jutta Häser

Jutta Häser wurde 1961 in Oberhausen geboren. Sie studierte in Göttingen, Aarhus (Dänemark) und Berlin Vorderasiatische Altertumskunde, Altorientalistik, Ur- und Frühgeschichte, Archäometrie, Arabistik und Skandinavistik. Sie verfasste ihre Magisterarbeit über „Steingefäße im Golfgebiet des 2. Jts. v. Chr.“. Sie wurde 1998 an der Freien Universität Berlin promoviert. Das Thema ihrer Dissertation war die „Siedlungsarchäologie im Jebel Marra-Gebiet/Darfur, Sudan: Archäologischer Einsatz von Fernerkundungsdaten in der Sahelregion“.

Von 1998 bis 2004 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin. In dieser Zeit leitete sie den archäologischen Arbeitsbereich des interdisziplinären Projektes „Transformationsprozesse in Oasensiedlungen in Oman“ und verfasste hierzu zahlreiche Aufsätze.

Von 2004 bis 2013 leitete sie das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEIAHL) in Amman. Seit 2004 leiten Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Vieweger und Dr. Häser das von Prof. Vieweger initiierte „Gadara Region Project“ und die Ausgrabungen auf dem Tall Zira’a gemeinsam. Hieraus ist auch die enge Kooperation mit dem BAI Wuppertal entstanden.

Von 2014 bis 2016 arbeitete Dr. Häser am BAI Wuppertal an ihrem Forschungsprojekt „Byzantinisches Leben im Norden Jordaniens - Sozio-ökonomische Transformation im Dekapolis-Gebiet von der spätrömischen zur frühislamischen Zeit unter besonderer Berücksichtigung neuer interdisziplinärer Forschungen in der Gadara-Region“, das von der Gerda Henkel-Stiftung gefördert wurde.

Seit 2017 ist sie wieder in Amman und leitet vor Ort das von der Gerda Henkel Stiftung finanzierte Kooperationsprojekt des DEIAHL und des Department of Antiquities of Jordan zum „Kulturgüterschutz in Jordanien“.